Terminvereinbarung unter 05246 / 935 9676

Hygienisch und kontrolliert

 

 

Die in der Naturheilpraxis verwendeten

Blutegel werden speziell für medizinische

Zwecke unter strengen hygienischen Vor-

aussetzungen gezüchtet. Jeder Egel wird

nur ein einziges Mal angesetzt, so dass

die Übertragung von Infektionen sicher

vermieden wird.

 

Zusammenfassend wirkt die Blutegel-

Therapie

 

► gerinnungshemmend und ausleitend

► lymphstrombeschleunigend und

     entschlackend

► blutverdünnend und antithrombotisch

► indirekt immunstärkend

► gefäßkrampflösend und schmerz-

    stillend

 

Der Biss eines Blutegels ist in der Regel

schmerzlos, es kann aber zu – therapeu-

tisch erwünschten – Nachblutungen

(siehe „Anwendung“) kommen, die ein-

ige Zeit andauern können. An der Biss-

stelle kann längere Zeit eine kleine Narbe

zurückbleiben.

 

In seltenen Fällen treten örtlich begrenzte

allergische Reaktionen auf (Rötung,

Juckreiz). Ein Erysipel (Wundrose) oder

eine Entzündung nach dem Biss sind

sehr selten.

 

Informationen zur Therapie

 

Die Blutegeltherapie eignet sich für die

Behandlung einer Vielzahl von Erkrank-

ungen. Trotzdem kommt sie nicht für

jeden Patienten gleichermaßen in Frage,

so z. B. nicht für Patienten, die blutver-

dünnende Medikamente (z. B. Marcumar,

ASS) nehmen, bei arteriellen Verschluss-

krankheiten, Blutungsneigung, Diabetes

mellitus, Hauterkrankungen im Bereich

des zu behandelnden Gebiets u. a.

 

Sprechen Sie uns deshalb an - wir

beraten Sie schon im Vorfeld gerne

umfassend.

 

 

Quelle: BDH

 

 

Lebendige Medizin

 

Der therapeutische Einsatz von Blutegeln

(Hirudomedicinalis officinalis) gehört zu

den ältesten dokumentierten naturheilkund-

lichen Ausleitungsverfahren. Dies sind Ver-

fahren, die durch Schaffung einer künst-

lichen Öffnung dazu beitragen, dass der

Körper schädigende Stoffe ausschwemmen

kann. In Europa erstmals um 200 v. Chr.

erwähnt, erlebt die Methode derzeit eine

Renaissance in Heilpraktikerpraxen, aber

auch in der Chirurgie.

 

Das Wirkspektrum des Blutegels ist breit

gefächert und hat ihm den Beinamen

 „lebendige Medizin“ eingebracht. Es beruht

im Wesentlichen auf zwei Faktoren: Zum

einen kommt der geringe Blutverlust einem

sanften Aderlass gleich. Er führt zu einer

lokalen Entstauung des Gewebes, wirkt blut-

verdünnend,entzündungshemmend und leitet

Toxine und Stoffwechselprodukte aus.

 

Zum anderen finden sich im Speichel des

Blutegels über 20 verschiedene Substanzen

unterschiedlichster Wirkung und Wechselwirk-

ung, darunter die Blutgerinnungshemmer

Hirudin und Calin sowie das schmerzstillende

und entzündungshemmende Eglin.

 

 

 

Anwendung

 

Abhängig von der Erkrankung und der

Größe des zu behandelnden Gebiets

kommen 2 bis max. 12 Egel zum Einsatz.

Die ca. 2 bis 4 cm langen Egel werden

direkt auf die gereinigte Haut gesetzt, der

Biss ist dank eines im Speichel des Blut-

egels enthaltenen Schmerzmittels i. d. R.

schmerzlos. Die Egel fallen von alleine

wieder ab, wenn sie sich vollgesogen

haben. Das kann zwischen 10 und 120

Minuten dauern, der Blutverlust pro

Egel beträgt ca. 10 ml.

Im Anschluss an die Behandlung kommt

es zu einer therapeutisch gewünschten

Nachblutung. Die Stärke der Nachblutung

ist individuell verschieden (ca.20-40 ml je

Bissstelle) und kann bis zu vier Stunden

dauern. Die Wunde wird mit einem Druck-

verband versorgt, der regelmäßig gewechs-

elt werden muss. Nach längstens einer

Woche ist die Wunde verheilt.

 

Die Häufigkeit der Anwendung richtet sich

nach dem Therapieerfolg, der sich oft schon

nach der ersten Anwendung einstellt. Früh-

estens nach vier Wochen kann an der be-

handelten Stelle eine erneute Behandlung

erfolgen.

 

Die Schulmedizin kennt die traditionelle

Blutegeltherapie und wendet sie auch

wieder häufiger an als in den letzten 50

Jahren, jedoch  wesentlich seltener und mit

eingeschränkten Indikationen im Vergleich

zur Naturheilkunde.

 

 

 

Blutegel-Therapie

 Anwendungsbeispiele

 

 

► Venöse Stauungen (Krampfadern, Thrombosen)

► Venenentzündungen

► Arthrosebeschwerden (Finger, Knie)

► Schleimbeutelentzündungen (zb auch Bakerzyste im Knie)

► Kreuzschmerzen

► Tennisarm / Golfer-Ellbogen

► Muskelverspannungen

► Sehnenscheidenentzündungen

► Rheuma / Gicht

► Sport-Unfallverletzungsfolgen (frische und alte Blutergüsse zb)

► Kopfschmerzen/Migräne

 

Wie bereiten Sie sich vor?

 

► Waschen, duschen oder baden Sie an dem Tag der Blutegelbehandlung nur mit Wasser und einem mild (!) duftenden

    Dusch/Waschgel (Blutegel mögen kein Parfum) und bitte keine Körperlotion verwenden.

► Achten Sie auf bequeme Kleidung, unter der noch ein Verband paßt.

► Die Behandlungsdauer umfaßt max 2 Stunden – wobei das Ansetzen, Saugen und Abfallen der Blutegel unterschiedlich

    lang andauern kann.

► Es werden ca 3-6 Blutegel (je nach Größe des zu behandelnden Gebietes) angesetzt.

 

 

 

© Naturheilpraxis Gisela Dreismickenbecker        Webdesign www.gudereit-webmedia.de